blue noses – sich küssende polizisten

Ausstellung dis/order: Kunst und Aktivismus

Noch bis 18. Februar setzt sich im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen die Ausstellung „dis/order. Kunst und Aktivismus in Russland seit 2000“ mit der Frage auseinander, welchen Einfluss eine „gelenkte Demokratie“ auf Künstler ausübt.

2018 sind Präsidentschaftswahlen in Russland. Wladimir Putin wird dann mit hoher Wahrscheinlichkeit seine vierte Amtszeit als Anführer einer „gelenkten Demokratie“ – so nennt es die russische Präsidialadministration – antreten. Wie sich die Kunst, insbesondere die sozial und politisch engagierte Kunst, in der Putin-Ära entwickelt hat, soll die Ausstellung „dis/order“ beleuchten.

Die Ausstellung ist chronologisch und nach Aspekten aufgebaut, die bestimmte künstlerische Arbeiten und Aktivitäten in einen Kontext setzen. Stichwortgebend sind zum Beispiel das Erbe des Kommunismus, Anarchismus und Punk-Kultur, Feminismus und Stereotypen sowie die Unterstützung von Migranten und Minderheiten in Russland. Hierbei stellt sich stets die Frage nach den Grenzen zwischen Kunst und Aktivismus – nach ihren Strategien und Bewegungen.

bild: blue noses/sich küssende polizisten aus der serie eine epoche der gnade/2005/courtesy the artist

Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Str. 97-109
52070 Aachen
www.ludwigforum.de

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa, So 10.00 – 17.00 Uhr, Do 10.00 – 20.00 Uhr
an Feiertagen von 10.00 – 17.00 Uhr, montags geschlossen

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